Chronik des Carneval Club Mölkau
Ein paar Worte will ich hier sagen
denn vor 25 Jahren und ein paar Tagen
gründeten wir den Karnevals Club Mölkau
drum seid gegrüßt mit Mölkau Helau.
Das Ministerium für Kultur gab damals ne Weisung geschwind
das überall Karnevalsclubs zu bilden sind
Bei geistvollen Reden,Witz und anderen Gaben
sollten die DDR-Menschen Spass und Freude haben.
Da konnten wir uns von den ganzen Parolen mal
geistig ein paar Stunden erholen.
Kläre Peter,Ingrid Paschke und Klaus Kunz
(leider weilen alle drei nicht mehr unter uns)
hatten es mit viel Mühe geschafft
und eine lustige Truppe zusammengeraft.
Dr.Spielman,den hier jeder kennt,wurde unser erster Präsident.
In Markranstädt,beim dortigen Faschingsverein
holten wir uns Rat und Hilfe ein.
Mit Elferrat,Büttenreden und kleinen Tanzgarden
gelang es uns das erste Programm zu starten.
Es war ein voller Erfolg,die Gäste konnten lachen,
da beschlossen wir einfach so weiter zu machen.
Der Club wurde grösser,denn es kamen im Nu
immer mehr Freunde hinzu.
Das Programm wurde besser und auch das musste sein,
eine Jury fand uns und stufte uns ein.
Von dieser gab's ein Titel und wir wurden bezeichnet
als "Volkskunstkollektiv der Oberstufe" ausgezeichnet.
Einmal waren wir zu weit gegangen
da hat sich die Staatsicherheit reingehangen.
Wir wurden verwarnt und auf Grund von Beschwerden,
eine Büttenrede mußte geändert werden.
Aber trotzdem blieben wir immer aufs Neu
unserem Leitgedanken Mißstände aufzuspießen,getreu.
Und dabei kam uns der Humor nie abhanden,
bei Stefanek und Wanner haben die Leute auf den Tischen gestanden.
Die Ballette haben das ganze Jahr immer fleißig geprobt,
deshalb rief man Zugabe..Zugabe und der Saal
hat getobt.
Als die Wende kam hatten wur es schwer,
denn es gab plötzlich keine humorvollen Pointen mehr.
Und ausserdem noch,es mußte so sein,
unser Club wurde ein eingetragener Verein.
Eine ordentliche Satzung mußte her,
doch das verstand Volker Spielmann nicht mehr.
Auf Robert Korff hatten wir nun als Präsident gezählt
und Jürgen Weißenborn wurde zum Vorsitzenden gewählt.
Mit viel Umsicht führte er den Verein
und leitet auch eine schöne Freundschaft ein
mit der "Mainzer Husarengarde" ein.
Wir besuchten uns jährlich,das war immer sehr schön,
Erfolge des Austauschs konnt' man in den Programmen sehen.
Denn es wurde gegenseitig Programmpunkte ausgeborgt,
Andreas Stefanek und unser Damenballett
haben dort für Stimmung gesorgt.
So verging die Zeit,es gäbe noich viel zu berichten,
auch Robert Korff mußte gesundheitshalber
auf den Karneval verzichten.
Heiko Seidel übernahm dann seinen Posten,
den Veranstalter belasteten immer mehr Kosten
bis dann Jürgen Weißenborn sagte:"Jetzt ist Schluss"
und das er den Carnevalsclub Mölkau auflösen muss.
Dazu kam es ja nicht - Gott sei Dank!
denn vor 25 Jahren und ein paar Tagen
gründeten wir den Karnevals Club Mölkau
drum seid gegrüßt mit Mölkau Helau.
Das Ministerium für Kultur gab damals ne Weisung geschwind
das überall Karnevalsclubs zu bilden sind
Bei geistvollen Reden,Witz und anderen Gaben
sollten die DDR-Menschen Spass und Freude haben.
Da konnten wir uns von den ganzen Parolen mal
geistig ein paar Stunden erholen.
Kläre Peter,Ingrid Paschke und Klaus Kunz
(leider weilen alle drei nicht mehr unter uns)
hatten es mit viel Mühe geschafft
und eine lustige Truppe zusammengeraft.
Dr.Spielman,den hier jeder kennt,wurde unser erster Präsident.
In Markranstädt,beim dortigen Faschingsverein
holten wir uns Rat und Hilfe ein.
Mit Elferrat,Büttenreden und kleinen Tanzgarden
gelang es uns das erste Programm zu starten.
Es war ein voller Erfolg,die Gäste konnten lachen,
da beschlossen wir einfach so weiter zu machen.
Der Club wurde grösser,denn es kamen im Nu
immer mehr Freunde hinzu.
Das Programm wurde besser und auch das musste sein,
eine Jury fand uns und stufte uns ein.
Von dieser gab's ein Titel und wir wurden bezeichnet
als "Volkskunstkollektiv der Oberstufe" ausgezeichnet.
Einmal waren wir zu weit gegangen
da hat sich die Staatsicherheit reingehangen.
Wir wurden verwarnt und auf Grund von Beschwerden,
eine Büttenrede mußte geändert werden.
Aber trotzdem blieben wir immer aufs Neu
unserem Leitgedanken Mißstände aufzuspießen,getreu.
Und dabei kam uns der Humor nie abhanden,
bei Stefanek und Wanner haben die Leute auf den Tischen gestanden.
Die Ballette haben das ganze Jahr immer fleißig geprobt,
deshalb rief man Zugabe..Zugabe und der Saal
hat getobt.
Als die Wende kam hatten wur es schwer,
denn es gab plötzlich keine humorvollen Pointen mehr.
Und ausserdem noch,es mußte so sein,
unser Club wurde ein eingetragener Verein.
Eine ordentliche Satzung mußte her,
doch das verstand Volker Spielmann nicht mehr.
Auf Robert Korff hatten wir nun als Präsident gezählt
und Jürgen Weißenborn wurde zum Vorsitzenden gewählt.
Mit viel Umsicht führte er den Verein
und leitet auch eine schöne Freundschaft ein
mit der "Mainzer Husarengarde" ein.
Wir besuchten uns jährlich,das war immer sehr schön,
Erfolge des Austauschs konnt' man in den Programmen sehen.
Denn es wurde gegenseitig Programmpunkte ausgeborgt,
Andreas Stefanek und unser Damenballett
haben dort für Stimmung gesorgt.
So verging die Zeit,es gäbe noich viel zu berichten,
auch Robert Korff mußte gesundheitshalber
auf den Karneval verzichten.
Heiko Seidel übernahm dann seinen Posten,
den Veranstalter belasteten immer mehr Kosten
bis dann Jürgen Weißenborn sagte:"Jetzt ist Schluss"
und das er den Carnevalsclub Mölkau auflösen muss.
Dazu kam es ja nicht - Gott sei Dank!
Später wurde Georg Porstmann zum Vorsitzenden gewählt
und jetz wird auf Claudia Peter gezählt.
Für Heiko Seidel steht nun Peter Kiefer im Rampenlicht,
mit dem Bewußtsein im Kopf:
- einfach wird es nicht.
Nun laßt sie beginnen die Karnevalschau
Seid gegrüßt mit
Mölkau Helau
© Text Dieter Graul




